IPA Systeme zur Oberflächenschutzbeschichtung

Die Beschichtung ist eine Oberflächenschutzmaßnahme, die zu durchgehenden, gleichmäßigen Schichten auf der Betonoberfläche und zu gefüllten Poren führt. Beschichtungen erfordern mindestens eine Grundierung und bei größeren Poren, Unebenheiten und anderen Fehlstellen eine Kratz- oder Egalisierungsspachtelung.

Je nach Anwendung sind bestimmte Anforderungen der Beschichtung erforderlich:

  • gute Wasserdampfdiffusionsfähigkeit und hoher Widerstand gegen Kohlendioxiddiffusion
  • Hitzebeständigkeit (gemäß ZTV-BEL-B)
  • Griffigkeit
  • Chemikalienbeständigkeit
  • Ableitfähigkeit
  • Reinigungsmöglichkeit
  • Rissüberbrückung
  • Verschleißwiderstand

Kombinationen dieser Eigenschaften können erforderlich sein und sind mit speziellen Beschichtungssystemen erzielbar, z. B. für den Gewässerschutz nach dem WHG und LAU- Anlagenverordnung.

Hier sind u. U. Beschichtungen  gefordert, die sowohl rissüberbrückend, chemikalienbeständig und wie auch elektrisch ableitfähig sind. Das empfohlene Vorgehen ist wie folgt:

Grundierung

Die Grundierung ist keine eigenständige Oberflächenschutzmaßnahme. Sie stellt die Vorbereitung der eigentlichen Beschichtung dar und hat mehrere wichtige Funktionen:

  • Porenverschluss und Verhindern des Wegschlagens (Versickerns) nachfolgender Bindemittel
  • Verfestigung des Untergrunds
  • Erhöhung der Haftverbundes  zwischen Untergrund und Beschichtung kombiniert mit Abstreuung der Grundierung
  • Absperrung der Beschichtung gegen aufsteigende Feuchtigkeit oder Luft und Alkalien oder aus dem Untergrund
  • Grundierung für feuchten Untergrund IPANOL IH

Spachtelung

Bei unebenen und/oder rauen Oberflächen oder Untergründen mit Lunkern und Kiesnestern sollte der Untergrund mit einem sogenannten Poren-, Lunker-, Kratz- oder auch Egalisierungsspachtel behandelt werden. Für rissüberbrückende Beschichtungen ist in der Regel eine Spachtelung erforderlich, um eine gleichmäßige Schichtstärke und somit eine gleichmäßige Rissüberbrückung zu erzielen.

Rissüberbrückungsschichten

Die Eigenschaft der Beschichtungen, Risse zu überbrücken, kann durch Flexibilisierung und/oder Vergrößerung der Schichtdicke verbessert werden. Eine Armierung der Beschichtungssysteme mit Glas- oder Polyestervliesen oder Glasgittergeweben ist ebenfalls möglich.

Verschleißschichten

Beschichtungen mit erhöhtem Widerstand gegen mechanische und chemische Angriffe werden in Schichtdicken bis ca. 5 mm ausgeführt, wobei diese Dickbeschichtungen im Gegensatz zu Dünnbeschichtungen noch zusätzlich mit Füllstoffen, wie feinen Quarzsanden gemischt werden können.

Die IPA Produktpalette bietet vielfältige Systeme für die unterschiedlichen Anforderungen an Beschichtungen:

  • Zementestrichsysteme
    • IPA Mörtel Fussboden MF5
    • IPA Mörtel Fussboden MF10
    • IPA Mörtel Fussboden MF20
    • IPA Liquid ph+
    • IPA Mörtel Haftbrücke HB
  • Beschichtungen für Handwerk und Industrie
    • IPAPOX FB
    • IPAPUR GB
  • Beschichtungen für den Lebensmittelbereich
    • IPAPOX B/TR
  • Beschichtungen zur Brückenabdichtung
    • IPANOL IH
    • IPA PU Flüssigfolie
  • Beschichtungen mit erhöhter Chemikalienbeständigkeit
    • IPA Polyschicht
    • IPA Polyschicht 3k
    • IPAPOX EW
    • IPAPOX EW/HT
  • Beschichtungen mit rißüberbrückenden Eigenschaften
    • IPA PU Flüssigfolie
    • IPAPUR Einbettschicht
  • Ableitfähige Bodenbeschichtungen
    • IPAPOX EW
    • IPA POLYSCHICHT
  • Dekorative Bodenbeschichtungen
    • IPAPOX FB
    • IPAPUR GB