IPA Bodeninjektion und Schleierinjektion

Diese Abdichtungsvariante sollte immer dann gewählt werden, wenn entweder die Baustoffoberfläche optisch nicht verändert werden darf oder durch die Bauteile während der Abdichtung größere Mengen Wasser ins Gebäudeinnere infiltriert.

Die Injektionsschleier können hierbei als flächige Abdichtung oder partiell bei Rissen, Hohlstellen, Anschlüssen, Durchdringungen oder Fugen, horizontal oder vertikal eingesetzt werden. Sie dienen teilweise als Komplettierung bei der nachträglichen Innenabdichtung mit mineralischen Abdichtungssystemen.

Als Injektionsstoffe können je nach Wasserbelastung Silikate, Zemente und feuchtigkeitsverträgliche Acrylharzgele eingesetzt werden. Hierbei muss die Viscosität auf den zu injizierenden Baustoff abgestimmt sein.

Ebenso muß der Nachweis der Umweltverträglichkeit den gesetzlichen Bestimmungen entsprechen. Bei Flächeninjektionen werden rastermäßige, bei punktuellen Injektionen ggf. einzelne Bohrkanäle hergestellt.

Bohrlochraster und -tiefe sind abhängig von der Materialverteilung und Bauteildicke anzuordnen. Falls erforderlich z. B. bei starkem Wasseraustritt, schlechtem Fugennetz oder klüftiger Oberfläche sollte eine Vorverdämmung ggf. mit Stopfmörtel vorgenommen werden. In die Bohrkanäle können Bohr-, Schlag- oder Sonderpacker montiert werden.

  • IPACRYL Gel

    IPACRYL GEL ist ein niedrigviskoses, modifiziertes 2-Komponenten-Acrylharz-Gel auf Basis PMMA Harze mit hervorragenden wasserbindenden Eigenschaften.


  • IPA Silikat Injekt

    IPA Silikat Injekt ist ein flüssiges Bindemittel auf Alkalisilikatbasis, das unter Zugabe vom IPA Silikat Injekt Härter C auf eine Reaktionszeit von 10 – 20 Minuten eingestellt werden kann.